Seit 2009 habe ich das Glück, zur Weltspitze des Schwimmsports zu gehören. Als amtierender Deutscher Meister über 100m und 200m Brust und aktueller Europa- und Weltmeister über 200m Brust, ist es mein größter Traum, eine Medaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zu gewinnen. Die Willenskraft, dieses ehrgeizige Ziel tatsächlich zu erreichen, schöpfe ich aus meinem Bauch. Bis vor drei Jahren geriet ich hier immer wieder an meine Grenzen, da mein Bauch nicht immer so mitspielte, wie ich das wollte.

Seit meiner Kindheit habe ich einfach alles gegessen, worauf ich Hunger hatte, egal was es war. Wie bei den meisten meiner Schwimmerkollegen gehörten sehr viele Kohlenhydrate dazu, hauptsächlich Nudeln, am besten mittags und abends, sowie jede Menge Süßigkeiten, wobei ich diese wohl eher für meinen Kopf und meine Seele als für meinen Körper brauchte. Mit den Jahren bekam ich wiederholt Probleme mit dem Magen, vor allem während intensiver Trainingseinheiten. Üble Bauchkrämpfe plagten mich schon während des Trainings, was zum Teil bis nach dem Training anhielt, so dass ich selbst Stunden später noch nichts essen konnte. Ich vermutete lange Zeit, dass das vielleicht von einem falschen Rhythmus von Essenszeiten und Trainingszeiten kommen könnte und einfach zum Leistungssport dazugehört.

Im Herbst 2013 kam dann erstmals der Gedanke, vielleicht an einer Unverträglichkeit zu leiden. Ich entschloss mich deshalb für den ImuPro300-Test. Zu meiner Überraschung zeichneten sich von den 270 getesteten Lebensmitteln bei mir 72 durch erhöhte IgG-Antikörpermengen aus – darunter vor allem Eier, Milch, Gluten und Weizen. Ich nahm dieses Ergebnis zum Anlass, umgehend meine Ernährung umzustellen. Das war nicht ganz einfach. Denn der Erfolg der Ernährungsumstellung ist stark abhängig von der Konsequenz in der Umsetzung. Als Spitzensportler bin ich es jedoch gewohnt, diszipliniert an eine Sache ranzugehen, ich wusste folglich, was mich erwartet. Demnach konnte ich mich schnell in die neue Situation einfinden und mich trotzdem lecker und ausgewogen ernähren. Zwei Monate lang verzichtete ich auf alles, was mir laut des Testergebnisses nicht gut tat. Bereits nach wenigen Wochen verspürte ich eine Verbesserung. Mein Bauch beruhigte sich, ich verlor zudem Gewicht und fühlte mich weniger erschöpft als zuvor, vor allem während der Regeneration nach dem Training.

Nach und nach nahm ich dann wieder Lebensmittel von der Testliste mit auf meinen Speiseplan und verzichte bis heute nur noch auf Eier, glutenhaltige Speisen und Laktose. Anders als oft in den Medien vermittelt, esse ich weiterhin Fleisch – und das sehr gern. Ich ernähre mich nicht vegan, sondern nutze die tierischen Produkte als Eiweißquelle in meinem Ernährungsplan.

Da es sich bei mir nicht um eine Allergie, sondern um eine Unverträglichkeit handelt, gönne ich mir zwischendurch trotz alledem auch mal ein Stück Kuchen oder einen Burger – als Seelenfutter sozusagen. Das funktioniert sehr gut, geht aber nur in Maßen. Sobald ich über die Stränge schlage, meldet sich mein Bauch wieder. Also halte ich mich an bestimmte Regeln und fahre sehr gut damit. Denn meine aktuellen sportlichen Ergebnisse bestätigen mir, dass die Ernährungsumstellung eine gute Entscheidung war. Sie gibt mir die Gewissheit, das Richtige getan zu haben und meinen Erfolgsweg weiter zu gehen. Ich habe seitdem mehr Energie übrig und kann häufiger intensiver trainieren. Außerdem brauche ich weniger Schlaf, fühle mich einfach viel wacher, fitter und allgemein besser.

Natürlich habe ich mich in der Zwischenzeit auch athletisch und technisch weiterentwickelt. Und ganz nebenbei hat sich mein Wettkampfgewicht um rund vier Kilo verringert, ganz im Gegensatz zu meinen Kraftwerten, die sich beim Bankdrücken von 125 auf 140 Kilo erhöht haben. Im Wettkampf zeigte sich die Leistungssteigerung an der Verbesserung meiner Bestzeit von über 1 Sekunde – das hat mich nachhaltig überzeugt.

Viele Leistungssportler plagen sich mit diesen oder ähnlichen akuten Magen-Darm-Problemen herum, die durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten hervorgerufen werden können. Wenn Ihr mehr über den ImuPro erfahren möchtet, dann klickt bitte hier.